Der Abriss

Nach fast 90 Jahren befand sich das Kurt-Wabbel-Stadion in den letzten Jahren in baulich desolatem Zustand. So waren Teile des Stadions gesperrt, die Flutlichtanlage und die Drainage funktionsuntüchtig. Aus diesem Grund war ein dauerhaft regulärer Spielbetrieb nicht mehr möglich. Hinzu kamen funktionale Defizite aufgrund fehlender oder unzureichender Einrichtungen (Gastronomie, Medien, Sanitär).

Daraus ergab sich für die Stadt Halle (Saale) die Notwendigkeit eines Stadionneubaus. Um den optimalen Standort für ein solches Projekt zu ermitteln wurden 12 potentielle Standorte im Stadtgebiet auf ihre Tauglichkeit untersucht. Im Ergebnis wurden für die dezentralen Alternativstandorte Hufeisensee und Halle-Messe-Bruckdorf deutlich erhöhte Aufwendungen für die äußere und innere Erschließung festgestellt. Für den alten Standort sprachen dabei die Erhaltung der städtebaulichen Struktur sowie die Tradition als gewachsener Sportstandort.

Nachdem der Stadtrat zugestimmt hatte, begann am 13. Juli 2010 der Abriss.